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Donnerstag, 7. Oktober 2010

Nachholbedarf

こんにちは konnichi wa

Da ich oft auf meine Post warten lasse, habe ich beschlossen diesmal etwas mehr zu schreiben. Unter anderem etwas vom ersten Tag hier und von meinem ersten Arbeitstag! Ja, ihr habt richtig gelesen, ''Pippi'', so wie mich meine Chefin nennt, da sie ''Steffi'' nicht aussprechen kann, arbeitet. ^^

Erstmal etwas von Heute, wobei.. sonderlich viel gibt es nicht zu erzählen. Ich bin bis jetzt nur aus dem Bett gefallen, hab mein Zimmer aufgeräumt, Wäsche gewaschen und ein paar Vokabeln gelernt und versucht zu telefonieren, was sich als schwieriger erweißt als gedacht, da bei uns im Haus so gut wie kein Netz vorhanden ist. =/
Immerhin scheint die Sonne, sodass die Wäsche am Abend sicher trocken ist. Mittlerweile ist hier nicht mehr so heiß wie es am Anfang war. Es ist eigentlich recht herbstlich und man sieht nun schon ein paar Frauen mit Hosen und nicht nur mit Röcken durch die Straßen laufen.

Ehe ich mich nun wieder verzettel.

DER ERSTE TAG

Rolf, der Sohn meiner ehemaligen Japanisch Lehrerin war so freundlich und hat mich vom Flughafen abgeholt. Es war ein schöner Empfang! Er hat mich ein bisschen mit dem Bahnnetz und dem Getränkeautomat vertraut gemacht, ehe wir in den Zug gestiegen und nach Ueno gefahren sind. Dort haben wir auf seine Mutter getroffen und sind mit ihr und dem Monster-Koffer...  nach Ningyouchou. Hier befindet sich auch das Guesthouse in dem ich momentan lebe (:
Uns wurde eine kleine Einführung gegeben, was ich hier darf und was ich besser sein lassen sollte, mir wurde mein Zimmer gezeigt, das ein Bett, einen Fernseher und einen Tisch 'beinhaltet' (nun auch zwei Koffer und unmengen an Platiktüten) und nach einer kleinen Pause, und einem superleckeren Orangensaft mit Vanilleeis, vondem ich heute noch schwärme... sind wir nach Akihabara.

Akihabara. Ja, wo könnte man bei Akihabara beginnen. Akihabara ist bunt, Akihabara ist laut und vor allem ist Akihabara voll mit Elektrogeschäften, Spielhallen und Maidcafés.

Das ist Akihabara. Verzeiht die schlechte Qualität, ich habe es mit dem Handy aufgenommen und es war, wie ihr sehn könnt, schon ein wening dunkel. Nachdem wir also ein wenig durch dieses laute Wunderland gelaufen sind und ein LAN Kabel, in diesem unglaublich großen Kaufhaus, gekauft haben, sind wir weiter nach Asakusa.

Ich liebe Asakusa.

Die zweite Woche war ich so gut wie jeden Tag dort. Auch in der Dritten Woche war ich so ziemlich immer dort.. das Gefühl, wenn man dort ist, ist ganz anders, als in Shibuya oder Harajuku, ja. Asakusa ist unglaublich schön.
Aber zurück zum ersten Tag. Als wir in Asakusa waren, sind wir als erstes zum Tempel. Direkt vor dem Tempel, gibt es Schicksalskästen, haha. Man zahlt 100円 und zieht ein Stäbchen aus einer 8 eckigen Metallbox und sucht die Nummer, die auf dem Stäbchen stand. Ich hatte an dem Tag kein Glück, denn ich habe das ''Bad Luck'' Kästchen gezogen.. Dieses hab ich dann aber an die Leine gebunden. Man sagt, das das Pech dann von einem weg bleibt. Außerdem haben wir ''Mochi'' gegessen! Irgendwann werd ich wieder nach Asakusa und ein Foto davon machen.

Diese Statuen befinden sich auf der Rechten Seite am Eingang, wenn man von der Hauptstraße kommt. In den Gärten sind oft sehr viele niedliche Katzen. Allerdings sind sie etwas scheu.








Und so sieht der Tempel bei Nacht aus. An dem Tag, als ich angekommen bin, hatte ich keine Kamera dabei... und da es tagsüber meist zu heiß war, sind viele Fotos erst in der Nacht entstanden...
 
Nach unserem wundervollen Aufenthalt in Asakusa sind wir nach Ginza. Ginza ist eines der etwas teureren Viertel Tokyos, was nicht nur shopping, sondern auch wohnen anbelangt. Wir waren dort im Sonygebäude und haben uns die neusten Sachen angesehen. Hier mögen die Menschen vor allem 3D Fernsehen! Ich weiß nicht, ob es in Deutschland auch so ist, mir ist es nie aufgefallen, aber hier gibt es auch einige Werbungen im Fernsehen und in der Bahn. Im Sonygebäude sind wir dann aber auch Treppen gestiegen! Ja, ich weiß, Treppensteigen klingt vielleicht langweilig, aber! Sie hatten Musiktreppen. Jede Stufe machte einen Ton. Es klingt wirklich gut, wenn einer die Treppe hoch geht, doch wenn es mehrere sind, dann klingt es etwas komisch. Da es schon ziemlich spät war, sind wir dann Essen gegangen und lasst euch eins gesagt sein. Essen also, die Tätigkeit als auch das Essen an sich hat hier einen ganz anderen Stellenwert. 
Aber dazu ein anderes Mal mehr. Ich denke, das bekommt auch einen eigenen Eintrag. Leider habe ich überhaupt keine Ahnung, wie das hieß, was wir gegessen haben.. es war ein grünes, bitteres Gemüse aus Okinawa, Fleischspieße, Octopus und ein Salat, dazu gabs Pflaumenwein. 
 
Danach ging es nach Hause und ich bin ins Bett gefallen wie ein Stein, haha. Wobei, nein! Ich bin nochmal nach Akihabara, da ich den falschen Adapter aus Deutschland mitgebracht hatte.. in Akihabara waren allerdings schon alle Elektrogeschäfte geschlossen. Das große, dort wo wir auch das LAN Kabel gekauft haben, war zwar noch offen, allerdings nur die Türen des Ausgangs. Ich bin dann wieder nach Hause und bin dann ins Bett gefallen wie ein Stein. (:
 
 
Arbeit
 
Meine ehemalige Japanisch Lehrerin, Mitsukosan, hat mich darüber informiert, dass es in einem Restaurant in Aoyamaicchome, einer Station in der Nähe Shibuyas, einen Kellner sucht. Haha! Und ja, ich habe den Job bekommen! :DDDDD
Ich weiß immer noch nicht, ob ich dort nun regelmäßig kommen soll, oder nicht, aber so wie es aussieht, soll ich alle zwei Tage dort sein. Es ist ein deutsches Restaurant, wird jedoch von zwei Japanern geleitet. Von Chef und Madame. (Der Link zu deren Homepage: Budouya)
In der Küche arbeiten auch zwei Japaner, allerdings vergess ich ihre Namen immer wieder ... >< Ikokosan und O..san. Wie viele Kellner es gibt, weiß ich nicht. Ronnysan, ein Deutscher, ist dort fest eingestellt und arbeitet auch von Montag bis Samstag dort, dann gibt es noch Natsugawa Yasuhide, Iijima Akira und noch einen.  Natsugawasan ist immer Vormittags dort, da er am Abend als Lehrer arbeitet und Akirasan ist nur selten zu sehen. Er ist der Sohn der Chefin und eigentlich mit der Uni beschäftigt. :)
Am ersten Tag wurde ich von Natsugawa eingearbeitet. Der Job an sich gefällt mir ganz gut, allerdings ist die Bezahlung mies, weswegen ich mich nach etwas anderen umsehen werde. 

Morgen & Übermorgen werde ich auf dem Oktoberfest in Minato arbeiten, haha. Dazu trage ich ein Dirndel und darf die Haare wieder offen tragen. :D

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